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Die Neue Deister Zeitung (7. August 2004,
S. 9) sprach mit BZE-Chef Klaus W. Treichel über den freiwilligen
Ausbildungspakt:
Verärgerung ausgelöst haben bei BZE-Chef
Treichel Äußerungen von Gewerkschaftsseite, wonach es der Wirtschaft
womöglich nicht gelinge, 30 000 neue Ausbildungsplätze zu schaffen.
Im Streit um eine Strafabgabe hatten sich Unternehmer und Regierung auf
einen "freiwilligen" Ausbildungspakt geeinigt. "
Seit Vertragsschluss Ende Juni sind bereits rund 17 500 Lehrstellen eingerichtet
worden. Da sind die Handelsassistenten und Handelsfachwirte noch gar nicht
berücksichtigt - in diesem Jahr allein 770 aus Springe", rechnet
Treichel vor. Dass diese in den offiziellen Listen nicht auftauchen, nur
weil es sich nicht um klassische Abschlüsse mit Kammerprüfungen
handelt, stört Treichel gewaltig. "Schließlich sind das
keine Wald- und Wiesenplätze, die wir anbieten, sondern hochkarätige
Ausbildungsgänge." Zunächst war sogar umstritten, ob diese
überhaupt für den Ausbildungspakt anerkannt werden. Was das
für die betroffenen Firmen bedeutet hätte, zeigt das Beispiel
Kik: Der Discounter hat derzeit insgesamt 770 Azubis. Knapp 600 davon
kommen in den Genuss der höherwertigen BZE-Ausbildung. Wäre
sie nicht anerkannt worden, hätte das 10 000-Mitarbeiter-Unternehmen
die geforderte Ausbildungsquote von sieben Prozent nicht erfüllen
können.
Ansprechpartner: Klaus W. Treichel
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