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Die Hanoversche Allgemeine Zeitung (Deister-Anzeiger vom 11. April 2006, S. 1) berichtet über die hohen Teilnehmerzahlen BZEs, die in die Handelsassistentenprüfung im Frühjahr 2006 gegangen sind:

Von wegen Osterferien: 340 angehende Einzelhandelsassistenten setzen
heute in Springe die zwei Tage dauernden schriftlichen Prüfungen
fort. Um die vielen Teilnehmer unterzubringen, hat das Springer
Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) sogar Gaststätten gemietet.
In vier Bussen zur Prüfung: Aus Platznot hat das BZE seine Schüler aus ganz Deutschland an mehreren Stellen in Springe und Eldagsen untergebracht. 58 junge Menschen legen ihre Prüfung im BZE ab, weitere 70 in der Springer Kältefachschule. Im Eldagser Ratskeller grübeln 97 Frauen und Männer über ihren Aufgaben und im Eldagser Hotel Berggarten hoffen 93 auf gute Noten. Zehn Mitarbeiter der Industrie- und Handwerkskammer beaufsichtigen die schriftlichen Arbeiten.
Das Platzproblem stellt sich auch bei der Unterbringung. Immerhin
248 Betten hat das BZE zur Verfügung. Die anderen
Prüfungs-Teilnehmer sind in Hotels und Pensionen untergebracht, aber
auch im Lutherheim, Tagungshaus der Landeskirche in Springe.
Doch das Aufteilen hat bald ein Ende: BZE-Direktor Klaus W. Treichel
hat, wie berichtet, das insolvente Springer Nobis-Hotel gekauft. Aus
dem Hotel wird das BZE-Haus III. Nach dem Umbau für 700 000 Euro soll es Platz für 104 Schüler bieten. Wie auch in den anderen
Gebäuden werden sich je zwei Schüler ein Zimmer teilen, um gemeinsam zu lernen und Sozialverhalten zu trainieren.
Die derzeitigen Prüflinge hatten in den vergangenen zwei Wochen das
abschließende Seminar einer drei Jahre dauernden Aufstiegsfortbildung des BZE beendet. "Wir legen das letzte Seminar vor den Prüfungen der IHK immer so, damit die Teilnehmer nicht noch einmal anreisen müssen", erläuterte der stellvertretende BZE-Direktor Norbert Hitter. Fast alle Prüflinge hätten Abitur, betonte er. Mehr als die Hälfte seien Frauen und etwa der gleiche Anteil käme aus den ostdeutschen Bundesländern. "Wir bilden mehr als 60 Prozent der bundesweit tätigen Teilnehmer aus", betonte Hitter. Nur 18 Prüflinge seien von einer anderen Bildungseinrichtung geschult worden. Nicht nur Großketten, sondern auch mittelständische Betriebe schickten ihre Einzelhandelskaufleute zur Fortbildung an den Deister.

Ansprechpartner: Norbert Hitter

 

 
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