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Die Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 05.07.2006 berichtet im Deister-Anzeiger über den Umbau des Nobis-Hotels:

BZE baut das Nobis -Hotel um

Bis zum 7. August soll alles fertig sein - 104 Schüler werden dort lernen und wohnen
Das Nobis-Hotel wird zur Lehreinrichtung umgebaut. Eigentümer ist das Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) in Springe. Bis zum 7. August soll alles fertig sein.

Das ehemalige Nobis-Hotel an der Oppelner Straße in Springe ist derzeit eingerüstet: Das alte Namensschild des Hotels wurde entfernt, und ab nächster Woche soll das BZE-Logo verkünden, dass dort gelernt wird. Damit die Schüler nicht zwischen den drei BZE-Häusern in Springe hin- und herpendeln müssen, werden am hinteren Teil des Gebäudes zudem drei neue Seminarräume errichtet. Der Anbau sei aus massiven Betonfertigbauteilen mit Blähton errichtet worden, sagte Hausplaner Herwig Forberich. Das Material sei wärmedämmend und schaffe ein gesundes und angenehmes Raumklima. Der Anbau werde noch mit einer Thermohaut versehen und anschließend mit gelbem Putz der Vorderfront des Gebäudes angepasst.

Die drei neuen Seminarräume seien zwischen 55 und 75 Quadratmeter groß. In ihnen sollen 25 bis 30 Lernende Platz finden. Außerdem gebe es noch einen kleineren Seminarraum im ersten Stock, erläuterte der Hausplaner. Der Diplom-Ingenieur aus Springe ist seit 1966 für das BZE tätig. Er hat bereits die Erweiterungsbauten am ersten BZE-Haus geleitet und das BZE-Haus II (beide am Kurzen Ging) konstruiert.

Den Eingangsbereich des ehemaligen Hotels, von jetzt an BZE-Haus III genannt, hat Forberich bereits verändert. "Wir haben Wände entfernt und den Tresen. Bis zu 104 Schüler müssen im Speisesaal versorgt werden", sagte der Diplom-Ingenieur. Forberich ließ zudem alles in einem lichten Blau streichen. Das lässt den vorher dunklen Raum freundlicher aussehen.

Die Küche allerdings werde künftig nur noch als Spülküche genutzt, erläuterte Forberich. Die Mitarbeiter des Hauses III müssten dort nur noch warme Getränke für das Frühstück und das Abendessen zubereiten - und eben das Geschirr spülen. Denn das Mittagessen werde im Haus I gekocht und dann in beheizten Transportbehältern an den neuen Standort gebracht.

Auch in den 52 Doppelzimmern gehen die Handwerker ein und aus. Sie haben in den Schränken eine Trennwand eingebaut und die Türen mit Elektronikschlössern versehen. Außerdem wurden neue, größere Arbeitsplatten installiert, damit zwei Auszubildende gleichzeitig Platz zum Lernen haben. Der Hausplaner ist zuversichtlich, dass bis zum 7. August alles fertig ist. Dann will das BZE das neue Domizil in betrieb nehmen. Wie berichtet, rechnet BZE-Direktor Klaus Treichel mit Umbaukosten von bis zu 700 000 Euro. Den Hausmeister, die Hotelmanagerin wie auch einige andere Nobis-Beschäftigte hat das BZE wieder neu eingestellt.


Ansprechpartner: KLaus W. Treichel

 

 
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