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Die Hannoversche Allgemeine Zeitung vom
05.09.2006, S. 1 im Deister-Anzeiger berichtet über die Expansionspläne
des BZE's:
Buspendeldienst bringt jetzt die Seminarteilnehmer
zu den drei Häusern in Springe
Das Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) Niedersachsen
in Springe expandiert: Nach Polen und Russland sollen auch Kaufleute in
Rumänien und Bulgarien nach BZE-Vorgaben geschult werden. Im Gespräch
ist jetzt auch die Türkei.
Schulungen von Kaufleuten "Made in Springe" soll es bald auch
in der Türkei geben. Das teilte Springes BZE-Direktor Klaus W. Treichel
mit, der auch Hauptgeschäftsführer des Landesverbands ist. Zwar
liefen derzeit noch Gespräche. Aber er sei zuversichtlich, dass es
zu einem Abschluss komme. Treichel leitet nicht nur das Springer Mutterhaus.
Er ist auch für die BZE-Tochter in Sachsen-Anhalt und für kleinere
Häuser in Österreich zuständig.
Bereits seit vier Jahren werden angehende Kaufleute in Polen nach BZE-Vorgaben
geschult. Sie sind in das so genannte Education-Programm des Metro-Konzerns
fest eingebunden. Dieses Programm begann in Polen. Es unterstützt
die Entwicklung der beruflichen Bildung in den Ländern des osteuropäischen
Raumes, insbesondere in Polen, Russland und nun auch in Rumänien.
Des Weiteren zielt es darauf ab, Fachkräfte für die Vertriebslinien
der deutschen Firmenketten in diesen Ländern auszubilden. "Es
entsteht gerade in Polen eine mittlere Führungsebene, die etwas unterhalb
des Handelsassistenten liegt", sagte Treichel. Das BZE Sachsen-Anhalt
sei gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) federführend
in Osteuropa. Nach dem Schneeballsystem werden ausländische Berufsschullehrer
und Kaufleute in Deutschland geschult, die dann wieder in ihre Heimatländer
zurückkehren und dort lehren, erläuterte der BZE-Direktor. Aus
Russland kämen Kaufleute angereist, um mehr über das Modell
des deutschen Einzelhandels zu erfahren. Treichel, der sich selbst als
Vielfunktionär bezeichnet, kümmert sich trotz neuer Kontakte
weiterhin um das Mutterhaus. Damit die Teilnehmer der BZE-Seminare, die
in drei Häusern in Springe untergebracht sind, mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zum Bahnhof kommen, hat Treichel einen Buspendeldienst
mit RegioBus vereinbart, der zweimal montags und sonnabends verkehrt.
Dann reisen die meisten Teilnehmer an beziehungsweise ab. Die Teilnehmer
zahlen beim Busfahrer 1,20 Euro pro Fahrt. In Springe haben gestern die
neuen Seminare für Handelsassistenten und Handelsfachwirte begonnen.
Abiturienten lernen in 28 Gruppen in den drei BZE-Häusern.
Ansprechpartner: KLaus W. Treichel
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