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Die Neue Deister Zeitung (07. August 2003, S. 13) berichtet über den Besuch der Geschäftsleitung der Firma "kik" im BZE Niedersachsen:

Der Textildiscounter "kik" will 50 neue Filialen im Großraum Hannover eröffnen. Das verkündete die Geschäftsleitung gestern Abend im Bildungszentrum des Einzelhandels (BZE) in Springe. Hierdurch sollen 500 neue Arbeitsplätze entstehen.
"Unser Ziel ist es, an jedem Arbeitstag eine Filiale zu eröffnen", verkündete Stefan Heinig, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Das zur Tengelmann-Gruppe gehörende Unternehmen wurde erst vor neun Jahren gegründet. Inzwischen hat "kik" in Deutschland und Österreich 1250 Filialen, jährlich gibt es 150 bis 250 Neueröffnungen. Die Kette betreibt derzeit etwa 40 Geschäfte in Hannover und Umgebung, unter anderem in Springe, Eldagsen, Bad Münder und Hameln."Unser mittelfristiges Ziel sind 2000 eröffnete Filialen bis 2006/2007", erklärt Unternehmenssprecherin Aniko Nadine Kalle. Über die geplanten Standorte der neuen "kik"-Läden konnte sie noch keine Auskunft geben. Das Unternehmen, das die Verkaufsräume nicht bauen, sondern nur mieten möchte, ist ab sofort auf der Suche nach geeigneten Gebäuden. Gewünscht werden Verkaufsflächen zwischen 300 und 1500 Quadratmetern, möglichst rechteckig und unverwinkelt und in der Nähe von Lebensmittelmärkten, Einkaufszentren oder Fachmärkten.
Dass das in Bönen bei Dortmund ansässige Unternehmen seine Expansionspläne ausgerechnet in Springe vorstellt, liegt an den engen Beziehungen der "kik"-Spitze zum BZE: Stefan Heinig hat hier seine Ausbildung absolviert und schickt seitdem regelmäßig den "kik"-Nachwuchs aus ganz Deutschland auf die Schulbank an den Deister. Mindestens drei Viertel aller "kik"-Azubis lernen am BZE, dieses Jahr kamen 194 Schüler nach Springe. Das habe nicht nur sentimentale Gründe, sondern liege auch an der Qualität der Ausbildung, ist BZE-Leiter Klaus Treichel sicher. "Herr Heinig ist schließlich Geschäftsmann."

Ansprechpartner: Klaus W. Treichel

 
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