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Die HAZ (Deister-Anzeiger vom 08. August
2003, S. 1) berichtet über den Besuch der Geschäftsleitung der
Firma "kik" im BZE Niedersachsen:
Die bisher größte Gruppe, die ein einzelnes
Unternehmen an den Deister geschickt hat, wird derzeit im Springer Bildungszentrum
des Einzelhandels (BZE) Niedersachsen geschult: 194 Auszubildende des
Textildiscounters Kik, der seinen Sitz in Bönen bei Dortmund hat.
Die Nachwuchsführungskräfte werden im Blockunterricht zu Handelsassistenten
fortgebildet. Parallel tagt die Geschäftsführer-Runde in Springe.
"Dass Kik das BZE seit 1995 als Stammsitz für die Ausbildung
nutzt, hat ganz persönliche Gründe", verrät Unternehmenssprecherin
Aniko Nadine Kalle. "Der Vorsitzende der Geschäftsführung,
Stefan Heinig, ist selbst hier ausgebildet worden." Doch mehr als
schöne Erinnerungen zähle dabei die hohe Qualität des Bildungszentrums.
"Schließlich ist Herr Heinig Geschäftsmann." Kalle,
die ebenfalls im BZE die Schulbank gedrückt hat, meint: "Das
Beste, das mit vermittelt wird, ist der Praxisbezug." Das zur Tengelmann-Gruppe
gehörende KiK wurde 1994 gegründet und wächst seitdem schnell.
Laut Geschäftsbericht erwirtschaftete Kik 2002 (das Geschäftsjahr
endete am 30. April 2002) in Deutschland einen Filialumsatz in Höhe
von 408,5 Mio. Euro, in Österreich von 93,3 Mio. Euro. Zurzeit hat
das Unternehmen 520 Auszubildende, allein in diesem Jahr wurden 270 Lehrlinge
eingestellt. Nach Auskunft der Sprecherin hat die Textilkette in Deutschland
und Österreich mehr als 1250 Filialen, in und um Hannover sind es
etwa 40. Unter anderem werden in Springe, Eldagsen, Bad Münder, Hameln
und Aerzen Läden betrieben. Während die erst vor kurzem in Springe
eröffnete Filiale gut läuft, freut sich Kalle, habe sich das
Unternehmen von dem Geschäft in Eldagsen mehr Umsatz erhofft. Im
Jahr werden 150 bis 250 neue Läden in Deutschland und Österreich
eröffnet. Bis 2006 oder 2007 will Kik die 2000. Filiale gegründet
haben. Diese Expansionsfreudigkeit mache das Unternehmen für Nachwuchsführungskräfte
so interessant, meint Kalle. "In alteingesessenen Strukturen lässt
sich schwer etwas bewegen, doch in dieser Firma gibt es viele Möglichkeiten
für die eigene Entwicklung." Chancen für den Nachwuchs
sollten sich demnächst viele ergeben: Bei einer kurzen Unterbrechung
der internen Geschäftsführer-Tagung gab der Vorsitzende Heinig
jetzt bekannt, dass Kik in der Region Hannover weitere 50 Filialen eröffnen
will. "Wir suchen ab sofort Ladenlokale zwischen 300 und 1500 Quadratmetern
zur Miete",.sagte er. Etwa 500 neue Arbeitsplätze könnten
geschaffen werden.
Ansprechpartner: Klaus W. Treichel
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