|
Das Handelsjournal (Ausgabe 6/04, S. 50)
berichtet über die Informationsveranstaltung über die Neuordung
der Einzelhandelsberufe:
Vor über 100 Teilnehmern führten der Unternehmerverband
Einzelhandel Niedersachsen sowie der Einzelhandelsverband Hannover-Hildesheim
gemeinsam mit dem Bildungszentrum des Einzelhandels Niedersachsen (BZE)
am 18. Mai 2004 im Handelshaus Hannover eine Informationsveranstaltung
über die Neuordnung der Einzelhandelsberufe durch. Mit Dipl.-Betriebswirt
Norbert Hitter referierte ein erfahrener und anerkannter Experte der beruflichen
Bildung im Einzelhandel und präsentierte den interessierten Zuhörern
die Neuerungen durch die Veränderungen der Ausbildungsverordnung
für die Berufe Verkäufer/Verkäuferin und Kaufmann/Kauffrau
im Einzelhandel. Zur Einführung verschaffte Hitter - anschaulich
durch eine Powerpoint-Präsentation dargestellt - den Anwesenden einen
Überblick über die neue Ausbildungsstruktur. Er schilderte die
Ausgangslage, die Anforderungen und die mit der Neuordnung gefundene Lösung
für die Ausbildungsberufe im Einzelhandel. Dabei wurde deutlich,
dass nach dem neuen Modell die Geschäftsprozessorientierung wesentlich
stärker in den Ausbildungsberufen angelegt ist und künftig auch
warenwirtschaftliche Inhalte vermittelt werden.
Nach dem Themenblock "Warenbereiche, Warengruppen, Warenkenntnisse"
und die dortigen Änderungen dargestellt worden waren, ging der Referent
auf die neuen Anforderungen bei den Zwischen- und Abschlussprüfungen
ein. Diesbezüglich müssen das den Mittelpunkt der mündlichen
Prüfungen darstellende fallbezogene Fachgespräch mindestens
mit "ausreichend" und zwei der drei schriftlichen Prüfungsbereiche
ebenfalls mindestens mit "ausreichend" bestanden sein, um insgesamt
die Prüfung erfolgreich ablegen zu können. Zudem zieht ein "ungenügend"
in einem der Prüfungsbereiche das Nichtbestehen nach sich. Anhand
von Kombinationsbeispielen für die Ausbildungsgänge Verkäufer/Verkäuferin
und Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel aus der beabsichtigten Unternehmenspraxis
machte Hitter, der auch vielen Unternehmensvertretern als stellvertretender
Direktor des BZE bekannt ist, die neue modulare Aufbauart der Ausbildungsberufe
plastisch. Zum Abschluss stellt er die Auswirkungen auf die Fortbildungen
zum "Handelsassistent" und "Handelsfachwirt" dar,
wie sie im BZE vorgesehen sind. Die Zuhörer, die bereits im Rahmen
der Informationsveranstaltung über verschiedene Ansätze der
neuen Ausbildungsverordnung diskutiert hatten, quittierten die Ausführungen
zum Ende der Veranstaltung mit viel Beifall. Die gezeigte Powerpoint-Präsentation
können Interessierte beim Unternehmerverband Einzelhandel Niedersachsen
e.V. anfordern. Mail: lv-niedersachsen@einzelhandel.de
Ansprechpartner: Norbert Hitter
|